Lionaire - Vom Schweizer Schlafzimmer in die Welt / 23.08.2017

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Der Schweizer MC Lionaire, mit somalischen Wurzeln hat Ende Juni sein neues Album "NOTFROMHERE" veröffentlicht.

In einem Bedroom-Studio in Olten entsteht die internationalste Rap-Musik, die es je in der Schweiz gegeben hat. Raps. Produktion. Videos. Swag. Ambition: Alles erinnert beim 19-jährigen Lionaire an internationales Top-Niveau und nichts an typisch schweizerische Tiefstaplerei. «The first swiss rapper going global» ist mehr als nur eine Ansage. Die Schweiz ist seine Homebase, doch in dieser vernetzten Zeit ist die ganze Welt ein potentieller Hörer. Mit dem Song «Pay Me» erreichte er innert wenigen Monaten 1,4 Millionen Streams bei Spotify und nun will er mit seinem Album «NOTFROMHERE.» nahtlos an diesen Erfolg anschliessen. Lionaire ist nur noch einen kleinen Schritt vom endgültigen Sprung über die Landesgrenzen und dem internationalen Durchbruch entfernt.

Tracklist:

  1. Don't Worry
  2. Supreme
  3. NOTFROMHERE.
  4. Enough Evidence
  5. Andre Interlude
  6. $ Me
  7. Andalé (feat. Pronto)
  8. Get It
  9. Bounce Back
  10. Interlude 2
  11. Ultrablazin
  12. Freestyle1
  13. Right Now (feat. Seven Saraqi)
  14. IDWFWY
  15. Mission (feat. Kelvyn Colt)
  16. Master (feat. Leonid Rose)

Mehr über Lionaire:

Die Eltern von Lionaire und sein ältester Bruder flohen 1992 vom Bürgerkrieg aus der somalischen Hauptstadt Mogadischu in die Schweiz. Fünf Jahre später kam Lionaire in Olten zur Welt. Durch seine beiden älteren Brüder, heute seine Manager, kam er früh mit Rap in Berührung. Bereits als neunjähriger brachte er die ersten Raps zu Papier. Parallel dazu begann er eigene Beats zu produzieren. Schon früh war für ihn klar, dass Texte und Musik nur perfekt harmonieren können, wenn beides in Eigenregie entsteht. Sowohl Englisch wie auch das Produzieren brachte er sich autodidaktisch bei. Lionaire hatte nie einen Mentor, in dessen Windschatten er sich entwickeln konnte, sondern nur Talent und Willen. Einzig der Zürcher Producer OZ (Drake, Meek Mill, Bushido etc.), mit welchem Lionaire momentan an einem Album-Projekt arbeitet, stand ihm mit Tipps zur Seite.

Mit 16 Jahren begann Lionaire erste Mixtapes zu veröffentlichen, das erste Video und sein Debütalbum «Tha Vinci» folgten 2015. Die überaus positive Resonanz motivierte ihn zu zwei Schritten: Einerseits veröffentlichte er in immer kürzeren Abständen neue Singles, die immer grössere Kreise zogen. Den eindrücklichsten Erfolg erreichte er mit dem Track «Pay Me». Seit der Veröffentlichung Mitte Januar brachte es dieser auf 1,4 Millionen Streams bei Spotify und über 320.000 Views auf YouTube. Fast eine Million Streams kamen alleine aus Deutschland und den USA, neben der Schweiz streamen auch Hörer von Skandinavien bis Australien, von Frankreich über Kanada bis in die Türkei seine Songs. Plötzlich fand sich Lionaire in Spotify-Playlists inmitten seiner US-Vorbilder und internationale Medien, Blogs und YouTube-Channels begannen seine Musik zu verbreiten. Als zweiten wichtigen Schritt brach er seine Lehre ab und setzte ganz auf die Karte Musik.

Seiner Mutter war natürlich wenig begeistert von dieser Entscheidung und so widmet er ihr den ersten Satz auf dem neue Album «NOTFROMHERE.»: «Don’t worry momma I got it» rappt er auf dem hymnischen und siegessicheren Opener «Don’t Worry». Lionaire schneidet auf den 16 Tracks des Albums verschiedene Themen an, doch wie ein roter Faden ziehen sich Motivation, das Erreichen von Zielen und der richtige Fokus durch alle Tracks. Die zweite Konstante sind die grossmehrheitlich von Lionaire produzierten Beats. Diese orientieren sich an aktuellen US-Produktionen ohne diese aber kopieren zu müssen. Mit sphärischen Sounds und den prägenden, harten Drums sorgt er für ein einheitliches Soundbild mit Wiedererkennungswert.

Selbst eingefleischte Rap-Kenner werden gelegentlich ihren Augen und Ohren nicht trauen. Kommen diese von Blockbuster-Beats untermalten universellen Raps wirklich aus einem mit minimalem Equipment ausgestatteten Schlafzimmerstudio in Olten? Sind diese hochklassigen Videos wirklich ein Schweizer Produkt? Ja genau so ist es! Lionaire ist der Beweis dafür, dass es im Rap nicht auf die Herkunft, sondern einzig auf Talent und Willen ankommt. Beides bringt er schubkarrenweise mit und so kann man seine Tracks neben Drake, Travi$ Scott oder Big Sean hören, ohne dass sie qualitativ abfallen.

Die Schweiz hat dies gemerkt, in Deutschland springen immer mehr auf den Zug auf und bald soll seine Musik weltweit gehört werden. Mit «NOTFROMHERE.« hat Lionaire nun das kohärente Album mit zahlreichen Single-Kandidaten geschaffen, das ihm den Weg zum internationalen Durchbruch ebnen und seinen Namen in die Welt tragen wird.

Download "NOTFROMHERE":

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Spotify

 

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